Der DELPHIN im Test beim Chemielabor in Isny (Auszug)

Briefkopf des Chemisch Pharmazeutischen Laboratoriums in Isny

 

PROAIR GmbH
Leutkircher Straße 24
z. H. Herrn Grassinger

88316 Isny

Untersuchung Nr.: 1740 vom 6.12.1994

Begutachtung der Wirkungsweise des Luftwäschers Delphin

Aufgabenstellung:

- Beurteilung der Reinigungsleistung des Luftwäschers in bezug auf die Verringerung der Konzentration an Schimmelpilzsporen/Hefen in der Raumluft.

- Beurteilung der Reinigungsleistung beim Einsatz zur Reinigung von Matratzen.

Die Untersuchungen werden bei Familie Milz, Bottentann, Gemeinde Friesenhofen durchgeführt. Es handelt sich um ein Landwirtschaftliches Anwesen. Das Schlafzimmer liegt auf der Südseite im 1. Stock.

Ausstattung: Holzfußboden, Teppich, Doppelbett, Schrank, Kommode;

Probenahmetermin: 6.12.1994, 9.00 - 11.00 Uhr

Durchführung:

Messreihe 1)

Zur Bestimmung der Schimmelpilzsporen/Hefen wird der Luftkeimsammler RCS Plus der Firma Biotest mit den Indikatorstreifen für Schimmelpilze/Hefen Nr. HS 941200 eingesetzt.

Messbedingungen:

- Raumlufttemperatur 16,5 °C
- rel. Luftfeuchtigkeit 75 %
- Luftdruck 1028 mbar
- Die angesaugte Luftmenge beträgt jeweils 250 L,
- die Saugleistung 50 L pro Minute.
- Die Sammelstreifen werden bei 30 °C für mindestens drei Tage bebrütet.

Probenahmeplan:

A) Bestimmung der Schimmelpilze/Hefen - Konzentration in der Raumluft mittels Luftkeimsammler
B) Vergleichsmessung - Außenluft
C) Raumluftmessung nach Aufschütteln der Betten
D) Raumluftmessung nach Reinigung mit Luftwäscher Bed.: 2 m³ pro Minute, Dauer 15 Min.


Messreihe 2)

Zur Ermittlung der Reinigungsleistung im Rahmen der Matratzenreinigung werden Staubproben mit Hilfe von Filtertüchern sowie Wasserproben aus dem Luftwäscher entnommen.

Probenahme- Plan:

A) Saugprobe auf Filtertuch (drei Tücher hintereinander) von einer mit einem Bettuch bezogenen Matratze (Metzeler Rubex-Carat, ca. 8 Wochen alt)
B) Sauberes Filtertuch als Vergleich
C) Saugprobe auf Filtertuch von neuer Matratze ohne Bettuch
D1) Wasserprobe nach Matratzenreinigung (neue Matratze) - ca. zwei MinutenD2) Wasserprobe nach Matratzenreinigung - Federkern ungefähr 17 Jahre alt - ca. zwei Minuten
E) Saugprobe von alter Matratze auf Filtertuch
F) Saugprobe von Teppich auf Filtertuch - Nach Totalreinigung der neuen Matratze mit Delphin (Fläche ca. 0,5 m², Bearbeitungszeit ca. 10 Minuten)
G) Saugprobe auf Filtertuch
H) Saugprobe in Wasser

Staubproben werden auf Schimmelpilze/Hefen, Milben sowie auf Kot-Rückstände von Hausstaubmilben, Wasserproben nur auf Schimmelpilze bzw. Hefen untersucht.

 

Laboruntersuchungen
Die Bestimmung der Schimmelpilze/Hefen in Wasserproben wird in Anlehnung an 35 Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) durchgeführt.

Für den Nachweis von Hausstaubmilben wird jeweils ein Viertel der Staubtücher eingesetzt. Die darauf vorhandene Staubmenge wird abgetragen, in wenig NaC1 (0,9 %ig) suspendiert und mit 100-facher Vergrößerung mikroskopiert.

Eine Hälfte der Filtertücher wird auf Allergene (Kotpatikel von Hausstaubmilben) untersucht. Hierfür wird der in Apotheken erhältliche semiquantitative Akarex-Test (eine quantitative Methode liegt noch nicht vor) verwendet.

Die Bestimmung der Schimmelpilze und Hefen auf den Staubtüchern erfolgt nach 35 LMBG. Hierzu wird ein Viertel der Staubtücher eingesetzt, in geeignetes Nährmedium (Peptonwasser) eingebracht und nach Ansetzen einer Verdünnungsreihe die Schimmelpilze und Hefen quantitativ bestimmt. Ebenso wurde bei den wässrigen Proben verfahren.

Ergebnisse:

Messreihe 1)

Messung Nr.

Schimmelpilze und Hefen (KBE) pro m³ Luft

A

32

B

36

C

44

D

8


Messreihe 2)

 

Schimmelpilze/Hefen (KBE)

Messung

pro Filtertuch

pro 2 L Waschwasser

A

10800/110000

---

B

0

0

C

7200/110000

---

D1

---

50000/1000000

D2

---

30000/2000000

E

5400/90000

---

F

14400/1800000

---

G

180/3600

---

H

---

8000/4000


Hausstaubmilben und Allergene

Neben der Erfassung der Schimmelpilze und Hefen sollten die Filtertücher auch direkt auf das Vorhandensein von Milben bzw. Milbenallergenen überprüft werden.
Bei der mikroskopischen Untersuchung konnten jedoch nur in der Saugprobe A Milben (2 Individuen) erkannt werden. Ansonsten konnten auf den Filtertüchern keine Hausstaubmilben erkannt werden.

Mit Hilfe des Akarextestes sollten in den Staubproben auf den Filtertüchern Milbenallergene nachgewiesen werden.

In den Proben A, C und E konnten jedoch keine Milbenallergene nachgewiesen werden.

 

Zusammenfassung:

Mit Hilfe der Messreihe Nr. 1 soll die Fähigkeit des Luftwäschers überprüft werden, den menschlichen Organismus belastende Luftinhaltsstoffe, in diesem Fall Schimmelpilze und Hefen, aus der Raumluft zu entfernen.

Das Ergebnis der Messreihe zeigt deutlich eine starke Verringerung der Anzahl an Schimmelpilzsporen und Hefezellen in der Raumluft nach Inbetriebnahme des Luftwäschers. Während die Menge an KBE von 32 auf 44 nach dem Aufschütteln der Betten anstieg, konnte durch den Einsatz des Luftwäschers (Betriebsdauer ca. 15 Minuten) eine deutliche Verringerung auf 8 KBE pro m³ erreicht werden (KBE = Koloniebildende Einheiten).


Eine Vergleichsmessung, die durchgeführt wurde, um die Belastung der Außenluft durch Schimmelpilze und Hefen zu berücksichtigen zeigt, dass die Belastung im Wohnraum vergleichbar mit der der Außenluft ist. Dies stimmt mit Literaturangaben gut überein, die für die Monate November bis April von einer geringen Pilzsporenkonzentration in der Außenluft ausgehen. Sie liegt durchschnittlich bei 40 KBE/m³.

Lit.: K. Senkpiel, H. Ohgke, Beurteilung der Schimmelpilz-Sporenkonzentration in der Innenraumluft und ihre gesundheitlichen Auswirkungen, Gesundheits-Ingenieur 113 (1992) Heft 1

Damit wird durch den Luftwäscher DELPHIN schon nach kurzer Einsatzdauer nicht nur die durch das Bettenmachen erhöhte Menge an KBE von Schimmelpilzen und Hefen verringert, sondern diese weit unter die Keimbelastung der Außenluft gesenkt.

Messreihe Nr. 2 soll die Leistungsfähigkeit des Luftwäschers bezüglich der Reinigung von Matratzen überprüfen.

Wie die Messwerte auf S. Nr. 5 zeigen, lässt sich bereits nach nur kurzer Saugzeit (weniger als eine Minute) für die Messung A, C und E eine deutliche Belastung des Filtertuches mit Schimmelpilzsporen und Hefezellen dokumentieren. Die Zahlen liegen für Schimmelpilzsporen bei 0,5 bis 1,0 * 104 KBE und für Hefezellen bei 0,9 bis 1,1 * 105 KBE bezogen auf den Durchmesser des Filtertuches.

Eine Saugprobe über zwei Minuten liefert bei der Untersuchung des Wassers KBE- Werte für beide Matratzen von 3 bis 5 + 104 KBE für Schimmelpilze bzw. 1 bis 2 * 105 KBE für Hefen pro 2 L Waschwasser.

Nach einer gründlichen Reinigung der Matratze durch den Luftwäscher DELPHIN (Fläche ca. 0,5 m³, Bearbeitungszeit 10 Minuten) und anschließender Beprobung der gleichen Fläche unter vergleichbaren Bedingungen ergeben sich für Saugproben auf Filtertuch bzw. in Wasser deutlich niedrigere KBE und zwar auf Filtertuch 180 bzw. 3600 und in Wasser 8000 bzw. 4000 KBE pro 2 L Waschwasser für Schimmelpilze und Hefen.

Das Ergebnis der Messreihe zeigt deutlich eine starke Verringerung der Anzahl an Schimmelpilzsporen und Hefezellen in Saugproben nach gründlicher Matratzenreinigung und dokumentiert somit die hervorragende Eignung des Luftwäschers, Schimmelpilzsporen und Hefezellen, die sich in großer Zahl in Matratzen befinden, teilweise um Zehnerpotenzen zu verringern.

Mit Hilfe der geschilderten Versuchsdurchführung (Messreihe Nr. 2) gelang es jedoch nicht, einen Nachweis für die Verringerung der Anzahl von Hausstaubmilben bzw. für die Verringerung von Milbenallergenen beim Einsatz des Luftwäschers zur Reinigung von Matratzen zu führen. Hier sollte sowohl der Versuchsansatz als auch die quantitative Bestimmung entsprechend modifiziert werden.

 

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass in beiden Versuchsreihen nur auf Schimmelpilzsporen und Hefen untersucht wurde, nicht jedoch auf Bakterien. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, scheint sich der Luftwäscher auch für Bakterien gleichermaßen zu eignen. Dies müsste jedoch in einer separaten Versuchsreihe überprüft werden, da bei der hier durchgeführten Messreihe im Rahmen der Laboruntersuchungen selektiv auf Schimmelpilze und Hefen geprüft wurde und dabei die Entwicklung von Bakterien gehemmt wurde, so dass über letztere keine fundierte Aussage getroffen werden kann.


CHEMISCH-PHARMAZEUTISCHES
LABORATORIUM ISNY/ALLGÄU
Unterschrift unter der Prüfung des Delphin zur Luftreinigung durch das Chemisch Pharmazeutische Laboratorium in Isny

Praxistest: Staubaufkommen ohne und mit DELPHIN im Hotel Report aus Budapest

Praxistest in einem Hotel in Budapest

Diese Untersuchung wurde durchgeführt um heraus zu finden, wie die Staubentwicklung im Hotelbereich durch den DELPHIN beeinflusst wird.

Untersuchung

Ort für Studie: Spirit Hotel Sárvár
Seitenzahl: 3
Datum der Proben: 07 Juni 2011. Erscheinungsdatum: 09. Juni 2011.

Das Staubaufkommen in 3 herkömmlich gereinigten Hotelzimmern (403, 43 und 453) wurde verglichen mit drei Hotelzimmern (251, 252 und 253), die mit einem DELPHIN L-Lamella-Staubsauger gesäubert wurden. Die Staubproben wurden mit einem DELPHIN L-Lamella-Staubsauger (800 W. 2m³/s) entnommen. Vorher gewogene Filtertücher wurden in den Sammelbehälter der Maschine platziert.? Ein Bereich von 800x800 Millimetern des Teppichs und der Matratze wurden 30 Sekunden lang gesaugt. Die Staubprobetücher wurden auf einer digitalen Wage (Genauigkeit 0.00g) gewogen und die Ergebnisse mit einer statistischen Methode ausgewertet (T-test).

Ergebnis

Die Staubbelastung in Teppichen und Matratzen der mit DELPHIN L-Lamella Gerät gereinigten Zimmer war signifikant niedriger (p=0,0001) als in den herkömmlich gereinigten Zimmern. Gegenüber den mit dem DELPHIN gereinigten Zimmern wurde in den herkömmlich gereinigten Zimmern eine durchschnittlich zehnfach höhere Staubbelastung gemessen.

Abb. 1 oben: Durchschnittliche Staubbelastung (g) in den herkömmlich gereinigten Hotelzimmern im Vergleich zu den mit dem DELPHIN L-Lamella Gerät gereinigten.

 

Abb. 2. Staubbelastung (g) in den herkömmlich gereinigten Matratzen und Teppichen im Vergleich zu denen mit DELPHIN L-Lamella Gerät gereinigten.

Zusammenfassung

Das Ergebnis zeigt, dass mit dem Gebrauch des DELPHIN L-Lamella Geräts eine Umgebung mit geringem Staubniveau in Hotelzimmern erzeugt werden kann. Konsequent gesündere und reinere Räume stehen den Gästen zur Verfügung.

 

Budapest, 09. Juni 2011

Übersetzt durch Bernhard Grassinger.

Der TÜV Süddeutschland untersuchte im Juni 2002 die Funktion des DELPHIN (Auszug)

TÜV-Untersuchung

Die Untersuchung wurde vom Amtsgericht Leonberg in Auftrag gegeben.

Dabei gab es 3 Fragen zu klären:

  1. Bilden sich im DELPHIN bei längerer Benutzung Keime?
  2. Wie effektiv ist das Rückhaltevermögen, wenn das Wasser mit einer sehr hohen Keimzahl versehen wird?
  3. Wie hoch ist die Abscheidegüte bei Mikrobiologischen Teilchen?

Untersuchung des Delphin nach einem Test vom TÜV Süddeutschland wegen Bakterien

Untersuchung des Delphin nach einem Test vom TÜV Süddeutschland wegen Bakterien

Dr. Wolfgang Diebschlag mit Buch über Hausstauballergie (Auszug)

Das Buch von Dr. Diebschlag zum Thema Hausstauballergien

HAUSSTAUBMILBENALLERGIEN
Gesundheitliche und hygienische Aspekte

 

Ein Buch von Prof. Dr. med., Dr.- Ing.habil. Wilfried Diebschlag
Arzt für Arbeitsmedizin Technische Universität München und Vorsitzender der Gesellschaft für Gesundheit und Ernährung e.v.
ISBN-3-89675-931-0

HAUSSTAUBMILBENSANIERUNG

.....In Deutschland ist eine Vielzahl von Luftbefeuchtern auf dem Markt, die nach sehr unterschiedlichen Funktionsprinzipien (Kaltluft, Heißluft-Verdunster/-Verdampfer etc.) arbeiten. Zum Teil sind es große Geräte mit hoher Leistung; aber auch kleinere Geräte für Räumlichkeiten am Arbeitsplatz und im Privatbereich werden angeboten. Heißluft-Verdampfer verhindern während des Betriebs Keimbildung im Wasserbehälter. Sie arbeiten ohne jegliche Nassfilter, die hygienisch immer bedenklich sind. Nach Abschalten des Gerätes muss dieses allerdings unverzüglich ausgeleert und ausgetrocknet werden.

Ein Absinken der Luftfeuchtigkeit unter 35% r.F. ist zu vermeiden, weil darunter liegende Werte mit Austrocknung der Nasen- und Bronchialschleimhaut (Rhinitis sicca) sowie Komforteinbußen einhergehen. In diesem Zusammenhang muss auch das Sick-Building-Syndrom gesehen werden (Baur 11; Brede-Weisflog 33). Aufgrund der Milbenproblematik sollte die relative Luftfeuchte wegen der genannten physiologischen und hygienischen Komponenten bei 35% bis 60% r.F. hegen.


4.3.2.4 Raum und Luftreinigungsanlagen

Arbeitsplätze und außerberufliche Sphäre sind hierzulande u.a. gekennzeichnet durch Daueraufenthalte (über 90% der Tagesstunden) mit bewegungsarmem Sitzen und Liegen in umbauten Räumlichkeiten. Körperfunktionen, wie die Atmung, sind dabei zum Teil drastisch reduziert. Die mit Schmutzpartikeln, Staub, Allergenen, Zigarettenrauch und chemisch-irritativen und/oder toxischen Stoffen' aus Pressspanmöbeln(=> HVBG (17)/G23;G29: Aerosole, Dicarbonsäureanhydride, Formaldehyd, Isocyanate, Reizgase, Lösungsmittel), PVC-Bodenbelägen, verklebten Teppichböden, Wandanstrichen, Lackierungen, Farben, Lasuren etc. kontaminierten Räume sowie die damit angereicherte Raumluft entbehren oft die erforderlichen hohen Hygienestandards für Allergiker sowie der natürlichen Reinheit frischer Außenluft (vgl. dazu Diller 58a sowie Kaberlah et al. 96). Die Berufskrankheiten BK-Nr. 4301 und 5101 lassen sich diesbezüglich nur analog auf die Haushaltssituation anwenden.

Der erste handliche Heim-Staubsauger des Amerikaners j. M. Spangler (1907) basierte auf den Erkenntnissen von H. C. Booth (1901) und M. R. Bissel (1876); ab 1908 avancierten die elektrisch betriebenen Saugapparate von Hoover zum >Big Business< weltweit. Davon zeugen allein hierzulande rd. 10 Mio. Staubsauger und ca. 100 Mio. verkaufte Staubsaugerbeutel pro Jahr! jedoch hatte - eigentlich bis in unsere Tage - niemand recht bedacht, welche Unhygiene und gesundheitliche, insbesondere allergene Gefahr die durch Staubbeutel zuzüglich nachgeschalteter Filter (Motor-, Fein-, Mikro-, Kohle-, Hygiene-, Geruchsfilter) immer noch Partikel-belastete Abluft bedeutet. Wird die mit Saugschmutz beladene Luft statt durch Staubbeutel und Filter dagegen durch ein Wasserbad mit nachgeschaltetem >Zentrifugal- Feinpartikel- Separator< geleitet, so werden nasser/feuchter Schmutz sowie Keime und Allergene vollständiger als durch herkömmliche Systeme und Geräte ( = Trocken-Staubsauger) zurückgehalten. Für den Arbeitsmediziner ist dieses Wirkprinzip nichts Neues, und wäre Hoover Mediziner gewesen, so hätte er bedacht, dass die Natur den Atemtrakt von Mensch und Tier eben nicht als Trocken-, sondern als >Naßstaubsauger< konzipiert hat, der bei jedem Atemzug Staub- und Keimpartikel an der feuchten Atemweg-Schleimhaut abfängt.

Der Reinheitsgrad der Ausblasluft eines Staubsaugers hängt sehr wesentlich von der Gesamtkonstruktion und insbesondere den Eigenschaften des Separators ab (Abb. 29). Dafür sind technische Merkmale Voraussetzung, wie:

 

  • Mehrstufiges Sauggebläse von 0,5 bis 2 m³ Ansaugluft / min;
  • Vollständig gekapselter Motor, so dass kein Kohlestaub in die Abluft gelangen kann;
  • Keine Verwendung von Schaumstoffen oder ähnlichen Dämm-Materialen wegen deren möglicher Verkeimungsgefahr;
  • Vermeidung der Aufwirbelung und späteren Ablagerung von alveolargängigem Feinstaub (< Ø 7 µm bis Ø 0,03 µm) durch zwei gegeneinander gerichtete Abluftdüsen am Luftaustritt aus dem Hydrosystem-Staubsauger, wodurch die Luftströmungsgeschwindigkeit stark reduziert wird;
  • Hochleistungs- Separator (Ø 90 mm), der einstellbar mit ca. 6.000 bis 14.000 U/min arbeitet und dadurch noch feinste Partikel aus der Abluft abscheidet. Dies erfordert eine technisch-konstruktive Optimierung von Volumen und Luftführung (=> Eintritts-, Rotationsgeschwindigkeit) im Separator sowie insbesondere eine genügend große Schlitzfläche (> 40 cm²) und innenseitige Ausbildung der Separator- Stege als strömungsgünstige Lüfterflügel;
  • Elektrische Sicherheit, Geräte-Abschirmung, Lärm-Reduzierung durch integrierte Resonanzräume, automatische Regelung der Motor- und somit optimalen Saugleistung (>Erkennungssensorik<) je nach verwendeten Zusatzgerätschaften, Elektrobürsten, etc. zeichnen manuell betätigte, hochwertige Raum- und Luftreinigungsanlagen aus.

 

Auszug aus dem Buch von Dr. Diebschlag zum Thema HausstauballergienVorgenannte technische und hygienische Anforderungen erfüllt das Hydrosaugsystem Delphin der Fa. PROAIR in vollem Umfang, so dass es nicht nur als Staubsauger, sondern auch als effektiver >Raumluftwäscher< für Asthmatiker und Allergiker eine unschätzbare, natürliche Atemhilfe darstellt. Luftreinigungssysteme oder -methoden, wie sie bspw. von van Bronswijk (39) und Antonicelli et al. (4) beschrieben werden, können nicht mit der vorstehend beschriebenen Wirksamkeit mithalten (s. Tab. 12). Legt man zugrunde, dass bereits wenig aufgewirbelte Raumluft mindestens 1,5 Mio. Partikel von 0 < 7 µm pro Milliliter enthält (vgl. dazu Kap. 2.2.4.1), so bedeutet dies unter Zugrundelegung mittlerer Atemzeitvolumina die tägliche Beaufschlagung des Atemtrakts mit mindestens 30 Billionen (!) Keim-, Allergen- und Staubpartikeln. Deren Reduzierung, insbesondere gesundheitlich vorrangig beim nächtlichen Aufenthalt im Schlafzimmer, ist durch die Verwendung von Hydrosaugsystemen als Raumluftreiniger in einer Vielzahl in- und ausländischer wissenschaftlicher, experimentell gestützter Untersuchungen und Gutachten abgesichert (Gall et al. 74). Die Akuität atopischer Ekzeme und Hausstaubmilbenallergien nimmt bei regelmäßiger Verwendung effektiver Luftreiniger statistisch signifikant ab.

Vorstehende Ausführungen sind gesundheitlich präventiv sowie therapeutisch deswegen so bedeutungsvoll, als auch bereits rund ein Viertel der Nahrungsmittelallergien organische Manifestationen an den Atemwegen zeigt (Abb. 30), so dass jegliche weitere Belastung durch Milben und Hausstaub minimiert werden sollte. Allergen bedingte Beanspruchungen (Symptome) sind im Allgemeinen

  1. Abgeschlagenheit, Müdigkeit
  2. Nervosität, Depressionen
  3. (rheumatische) Gelenkschmerzen
  4. Kopfschmerzen, Migräne
  5. Herz-/ Kreislaufbeschwerden (hoher/niedriger Puls, Blutdruck, Magen-/Bauchschmerzen
  6. Atemnot, Obstruktion, Asthma' Infektanfälligkeit
  7. Neurodermitis, Psoriasis
  8. Hyperaktivität bei Kindern sowie im Besonderen
  9. Augenbindehautreizungen bis hin zu schweren -entzündungen verquollene Nasen- und Bronchial-Schleimhaut
  10. Dauerschnupfen
  11. Niesattacken, Husten
  12. Nesselsucht, -fieber, Quincke-Ödem.

Daraus resultieren reduzierte Schlaf- und Erholungsqualität sowie weitere persönliche (Wohlbefinden) und berufliche Einschränkungen (Leistung, Fahrtauglichkeit).

Des Weiteren ist man sich in Industrie und Handwerk schon lange bewusst, dass arbeitsbedingte Stäube teils nur unangenehm und lästig, teils aber auch gesundheitsbelastend, toxisch oder cancerogen sein können. Dem gemäß sind effektive Absauganlagen oder andere technische Lösungen zum Schutz der Arbeitnehmer in Betrieb. Die staubbeseitigenden Geräte sind nach dem BIA (Berufsgenossenschaftliches Institutfür Arbeitssicherheit) in verschiedene Kategorien eingeteilt, je nachdem welche Stäube am Arbeitsplatz vorkommen. Stäube werden allgemein in die Staubklassen L (leicht), M (mittel) und H (hoch incl. krebserregender Stäube und solcher mit Krankheitserregern) unterteilt. je nach der Maximalen Arbeitsplatzkonzentration ) müssen nach Anforderungen der ZH 1/487 bestimmte Voraussetzungen bei der Entstaubung erfüllt werden; vgl. EU- und DIN-Normen.

Der DELPHIN im Test beim Fraunhofer Institut (Auszug)

Dies ist eine Zusammenfassung der Langzeituntersuchung des DELPHIN DP 2002 durch das Fraunhofer-Institut.

Das DELPHIN System mit Wasser und Feinstpartikelseparator (L-Lamella) ohne jeglichen Filter setzt sich immer mehr bei Verbrauchern durch.

Aus Verantwortung gegenüber unseren Kunden wollten wir es ganz genau wissen. Deshalb haben wir keine Mühen und Kosten gescheut, um den hohen Hygienestandard des DELPHINs wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Wir haben den Auftrag zur Untersuchung des Systems an das weltbekannte und international anerkannte Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung gegeben.

Die Aufgabenstellung war, durch eine Langzeituntersuchung zu ermitteln, ob sich im Gerät Keime bilden würden, die bei Gebrauch in die Raumluft gelangen können.

1. Untersuchung:

Es wurde ein DELPHIN Gerät, das ca. 2 Jahre in einem großen Haushalt benützt wurde und das von Ökotest beurteilte und zurück gelieferte DELPHIN Gerät gemeinsam einer Testreihe unterzogen.

Tabelle 1: Keimzahlbestimmung mit Impinger, 30 ml isotonische NaCI-Lösung

  Raumluft 2-jähriges Haushaltsgerät Gerät von Ökotest
Sammeldauer 1 Min 30 Min. 15 Min. 30 Min. 15 Min. 30 Min.
0,2 ml Ausstrich 0 1 2 0 0
0,5 ml Ausstrich 1 2 6 1 0
1,0 ml Ausstrich 3 1 3 0 2
25 ml Ausstrich 29 17 6 7 25
Summe KBE 33 21 17 8 27
KBE/m³ 88 112 45 43 72

Die Keimzahlen in der DELPHINabluft lagen bei den 30 Minuten Messungen beim Haushaltsgerät 48% niedriger und beim Ökotestgerät 18% niedriger als die Keimzahl der Raumluft.

Das Ergebnis: "Die Keimzahl in der Saugerabluft lag bei den Messungen nicht höher als die in der Raumluft gefundenen." (Originaltext des Prüfberichtes)

2. Untersuchung:

Für die weitere Langzeituntersuchung wurden 3 DELPHIN-Geräte eingesetzt.
Versuche mit realem Hausstaub aus mehreren Wohnungen der Region Hannover wurden in Anlehnung an die Versuche von Ökotest vor den Versuchen homogenisiert.

2. Tabelle: Versuche mit realem Hausstaub, der mit ca. 2 Millionen Keimen pro Gramm angereichert wurde.

Tag Referenz Wasserbad
Keime pro Gramm
Sammlung* 1
KBE/m³
Sammlung* 2
KBE/m³
Sammlung* 3
KBE/m³
0 2.100.000 0 120 24
7 2.500.000 0 0 0
14 2.400.000 0 0 24
21 2.000.000 0 0 0
28 1.700.000 8 0 32

*Sammlung zeigt die Anzahl der Keime, die in der Abluft gefunden wurden.

Bei dieser Langzeit-Untersuchung von Hausstaub wurden ca. 75.000.000 Keime eingesaugt, 4160 Keime waren in der Abluft zu finden. Dies entspricht einer Rückhaltung von 99,995 %. Eine Zunahme der Verkeimung im Lauf der Zeit wurde nicht festgestellt.

3. Untersuchung:

Um festzustellen, ob und wie viele Keime aus dem Wasserbad ausgetragen und wieder freigesetzt werden, wurde das Wasserbad pro Versuch mit ca. 10 Millionen Bakterien versetzt. Die Messungen wurden je Messtag 3 mal wiederholt. (Messzeit: 4 mal 10 Minuten in Folge)

3.Tabelle: Freisetzung von Keimen aus dem Wasserbad

Tag Referenz Wasserbad
Keime in 2L Wasser
Sammlung* 1
KBE/m³
Sammlung* 2
KBE/m³
Sammlung* 3
KBE/m³
0 10.000.000 0 16 0
2 8.500.000 0 0 8
4 11.900.000 32 8 8
7 12.000.000 8 0 0
10 2.700.00 8 0 0

*Sammlung zeigt die Anzahl der Keime, die in der Abluft gefunden wurden.

In dieser Langzeituntersuchung wurden insgesamt ca. 55.230.000 Bakterien in das Wasser gegeben, und während der Saugdauer von 600 Minuten oder 1200 m³ Saugluft wurden ca. 3520 Bakterien in der Abluft gefunden. Das entspricht einer Rückhaltung von 99,994%.

Hier wurde dem DELPHIN 2002 ein sensationelles, hervorragendes Ergebnis dokumentiert. Auch ist kein Anstieg der Verkeimung mit der Zeit zu verzeichnen.

Das Ergebnis: "Im Mittel wurden hier 6 Keime, also 6 KBE/m³ Abluft, gefunden. Auch hier ist kein Anstieg der KBE mit der Zeit zu verzeichnen und mithin nicht von einer Verkeimungsneigung auszugehen." (Originaltext des Prüfberichtes)

Zusammenfassend kann festgestellt werden:

"Eine Verkeimung durch Bakterien wurde während der Langzeit-Untersuchung nicht festgestellt. Daher ist davon auszugehen, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Gerätes entsprechend der Bedienungsanleitung eine Verkeimung durch Bakterien nicht eintritt". (Originaltext des Prüfberichtes)

 

Hier zeigt sich, dass die offene Konstruktion des Gerätes, bei der kein Filter das Austrocknen des Gerätes verhindert, der richtige Weg ist.

Durch diese Untersuchung des Fraunhofer-Institutes wird deutlich, dass das DELPHIN Gerät der richtige Weg zu Raumpflege ist und nicht mit handelsüblichen Staubsaugern und anderen Wassergeräten, bei denen Filter den Feinstaub zurückhalten, verglichen werden kann.

Dieses Untersuchungsergebnis steht einzig und alleine für das DELPHIN DP 2002 Gerät und ist nicht auf andere Produkte zu übertragen.

Medizinischen Zentrum der Verwaltung des Präsidenten Russischer Föderation

Stempel der Übersetzers

Dem Direktor der Firma"BRIAR"

Herrn 0. Romanow

Das Zentrum der Staatssanitär- und epidemiologischen Aufsicht

 

121359 Moskau, Marschala Timoschenko Str 23

TeL 141-85-77

Auf Nr. Nr. 47-5-131551 vom 03.10.96

 

GUTACHTEN

 

Durch die Spezialisten der Staatssanitäts- und epidemiologischen Aufsicht des medizinischen Zentrums der Verwaltung für die Sachen des Präsidenten Russischer Föderation, wurde eine Prüfung des Luftreinigungssystems Delphin (Deutschland) durchgeführt.

Als das Grundkriterium der Schätzung von Arbeitseffektivität des Luftreinigungssystems dienten die mikrobiologischen Kennwerte der Luftumweltbesamung von geschlossenen Räumen, erhalten als Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen.

Die Untersuchungen wurden im Raum mit dem Umfang von 90 Kubikmeter durchgeführt. Die Luftproben wurden mit Hilfe vom Probenehmer Nr.15, auf den dichten Nährboden durch die impakte Fällung durchgeführt.

Ursprünglich werden die Hintergrundskennwerte der Mikrobenbesamung vom Raum abgeschätzt, dann, nach der Schaltung des Gerätes DELPHIN, wurde die Probenentnahme alle 5 Minuten der Arbeit vom Gerät im Laufe von 45 Minuten durchgeführt.

Gleichzeitig werden die Vermessungen der Mikrobenbesamung der Luft am Ausgang aus dem Wasserfilter des Luftreinigungssystems durchgeführt, sowie wurde die Mikrobenbesamung des Wassers aus dem Gerätefilter bestimmt.

Als Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen wurden folgende Prüfungsbefunde erhalten (Tabelle 1):

Tabelle 1:

Die Mikrobenbesamung der Raumluft abhängig von der Arbeitszeit des Luftreinigungssystems DELPHIN:

Mikrobenbesamung
in 1 m³ Raumluft

901)

70

55

46

40

29

27

25

23

23

1002)

77,8

61,1

51,1

44,4

32,2

30

27,7

25,5

25,5

Zeit(min.)

0

5

10

15

20

25

30

35

40

45

1) absolut 2) in % zum Anfangswert

Die erhaltenen Daten zeigen, dass nach 45 Minuten der ununterbrochenen Arbeit von Luftreinigungssystem die Mikrobenbesamung der Luft um 74,5% im Vergleich zu den ursprünglichen Kennwerten vermindert

Bei der mikrobiologischen Untersuchung der Luft am Ausgang aus dem Wasserfilter des Geräts (Tab. 2) wurde bestimmt, dass im Laufe der ersten 20 Minuten der Arbeit vom Luftreinigungssystem die Steigerung der Zahl an Mikroorganismen von 10 bis 24 im Kubikmeter bemerkt wird. In den folgenden 25 Minuten der Gerätearbeit stabilisieren sich die Kennwerte der Luftbesamung am Ausgang auf einem Niveau (es sind keine zuverlässigen Unterschiede enthalten)

Tabelle 2:

Die Mikrobenbesamung der Luft am Ausgang aus dem Wasserfilter das Systems DELPHIN abhängig von der Arbeitszeit:

Mikrobenbesamung in 1 m³

10

14

17

21

21

23

20

19

24

Zeit(min.)

5

10

15

20

25

30

35

40

45

Für die Schätzung der Arbeitseffektivität des Luftreinigungssystems DELPHIN wurde auch die bakteriologische Untersuchung des Wassers ausder Arbeitskammer des Filters (Tabelle 3) durchgeführt.

Tabelle 3:

Die Mikrobenbesamungen des Wassers aus der Filtrierungskammer des Systems DELPHIN abhängig von der Arbeitszeit:

Mikrobenbesamung in 1 m³

1

100

100

200

240

240

250

240

240

220

Zeit(min.)

0

5

10

15

20

25

30

35

40

45

Die in der Tabelle angeführten Daten sowie die Kennwerte der Mikrobenbesamung von Luftproben, genommen am Ausgang aus dem Wasserfilter, erlauben anzunehmen, dass nach 20 Minuten der Arbeit vom Luftreinigungssystem, die Sättigung der Absorptionskapazität, des Wassers im Filter das Gerätes, entsteht. Es ist, wie es scheint, für die weiteren wirkungsvollen Arbeit des Luftreinigungssystems Delphin notwendig, alle 20 Minuten der Gerätearbeit den Wasserwechsel im Gerätefilter durchzuführen.

 

Die Schlußfolgerung:

Bei der Arbeit das Luftreinigungssystems Delphin ist im Laufe von 45 Minuten ist die Belastung der Luft im geprüften Raum um 74,5% im Vergleich zu den ursprünglichen Kennwerten gesunken.

Unterschrift des Leitenden Prüfers / Arzt

Untersuchung der Universität Brescia

Universität Brescia
Institut für Mikrobiologie

Labor für Virologie
und mikrobiologische Untersuchungen

Der Rektor
Professor Adolfo Turano

Nino Manca, zugeordneter Professor

Arnaldo Caruso, zugeordneter Professor

Untersuchung über die Luftreinigung durch das
DELPHIN DP 2001 System (Auszug)

Institut für Mikrobiologie der Universität Brescia

 

EINFÜHRUNG

Mikroben sind überall in unserer Atmosphäre zu finden. Sie kommen normalerweise in unserer häuslichen Umgebung und an unseren Arbeitsplätzen vor. Als solche können sie deshalb eine Quelle für Infektionen darstellen. Die Mikroorganismen breiten sich in unserer Umgebung hauptsächlich über Personen und Tiere aus; entweder durch Hautabschuppungen oder durch Tröpfchenübertragung gelangen sie in die Umgebungsluft. Die Mikroben halten sich bis zu einer bestimmten Größe ( >10-20µm Durchmesser) an mikroskopisch kleinen Teilchen fest, oder, bei kleinerer Größe, schweben sie in der Umgebungsluft. Mit diesen Überlegungen im Hintergrund ist es klar, warum ein aktives System zur Luftreinigung wichtig ist, das in der Lage ist, so viel Luftstaub wie möglich aufzunehmen und die bestehende mikrobiologische Belastung der Luft einzudämmen.

Das Gerät DELPHIN DP 2001 ist ein System zur Luftreinigung, das mittels Wasser den Staub aus der Luft bindet. Unser Ziel war es, die Wirksamkeit des Gerätes bei der Verminderung der mikrobiologischen Belastung, die gegebenenfalls im Luftstaub zu finden ist, zu bewerten.

Der Apparat ist in den Räumlichkeiten unseres Institutes, in denen die tagtägliche Laborarbeit abgewickelt wird, eingesetzt worden.

 

Für die Bewertung des DELPHIN DP 2001 Systems hat es sich als notwendig erwiesen, die Untersuchung in zwei Phasen zu unterteilen:

Erste Phase: Überprüfung des Gerätes und Festlegung der Methode

Bei Untersuchungen haben sich folgende Umstände für die Untersuchungen als sinnvoll herausgestellt:

  • Gründliche Reinigung des Apparates und Säuberung des Wasserbehälters des DELPHIN mit 5%iger Natronlauge für mindestens eine halbe Stunde.
  • Das Wasser zur Luftreinigung wurde vorsorglich im Autoklav sterilisiert.
  • Zur Luftaufnahme hat sich eine minimale Drehzahl mit ½m³ Luft/min. als optimal in Bezug auf genügend Staubaufnahme und gleichzeitig gute Auslieferung der Mikroben herausgestellt.
  • Bei der Reinigung der Luft, in einem geschlossenen Raum ohne Luftaustausch, als auch in einem offenen Raum, der vom Laborpersonal betreten wird, hat sich das System in beiden Fällen wirksam gezeigt, mit einer guten Zunahme der Mikroben im entnommenen Wasser nach dem Reinigungsvorgang.
  • Entnahme einer Wasserprobe (100ml) vor und nach der Anwendung des Gerätes.
  • Ausbringung der Suspension auf Schalen mit Kulturen von Blutagar.
  • Die Untersuchung nach Pilzen ist in einem für ihre Ausfilterung speziellen Bereich durchgeführt worden, mit dem Ziel, ihr eventuelles Vorhandensein in der Umgebungsluft nachzuweisen.

Die in dieser Phase angelegten Schalen haben eine gute Zunahme von Mikroben gezeigt, wobei vor allem Bazillen gramnegativ (Pseudomonas), Kokki grampositiv (Staphylokokki) und Pilze (Penicillin, Aspergillus, Dematiacei) zu finden waren.

 

Zweite Phase: Experimente mit dem Apparat und Anwendung der Methode

Die in der ersten Phase erhaltenen Resultate haben unsere Aufmerksamkeit auf die Anwendung einer Methodologie gelenkt, die in der Lage ist, die Wirksamkeit des Apparates bei der Reinigung eines geschlossenen Raumes, der nicht von Personen betreten wird, mit einer Verminderung der Belastung mit Mikroben nach seinem Einsatz, aufzuzeigen.

a) 6 Blutagarschalen werden über 6 Stunden hinweg in einem Raum, der nicht vom Laborpersonal betreten wird, aufgestellt, damit sich Partikel aus der Luft absetzen können.

b) Zeit 0: 100ml Wasser werden aus dem Wasserbehälter des Apparates entnommen und dann das Gerät DELPHIN für 15 Stunden in einem ständig geschlossenen Raum in Betrieb gesetzt.

c) Zeit: 15 Stunden: Abschalten des DELPHIN und Entnahme von 100ml Wasser aus dem Wasserbehälter.

d) Weitere 6 Blutagarschalen werden für 6 Stunden angelegt, nachdem der Raum 15 Stunden durch den DELPHIN gereinigt wurde, um die verbliebene Mikrobenbelastung zu untersuchen.

Hinweis wie das Wasser untersucht wurde:

- Zentrifugierung der entnommenen Probe bei 3500 U/min für 15 Minuten;
- Entnahme der schwimmenden Bestandteile und Wiederauflösung der sedimentierten Bestandteile mit 1ml natürlicher Salzlösung;
- Verteilung von 10µl auf Blutagarschalen, um die Bakterien zählen zu können;
- Bebrüten der Schalen bei Umgebungstemperatur über einige Tage hinweg und bei 37°C über 24-48 Stunden;
- Ablesen der Anzahl der gewachsenen Kolonien.

 

ERGEBNISSE

a) Bewertung der Belastung mit Mikroben in der Umgebungsluft anhand von Blutagarkulturen, die der Luftsedimentation in einem geschlossenen Raum über 6 Stunden ausgesetzt waren, vor Einsatz des DELPHIN Geräts: (siehe Grafik 2)

    Schalen bei Raumtemperatur bebrütet:   24 Bakterienkolonien    6 Pilzkolonien

    Schalen bei 37°C bebrütet:                      12 Bakterienkolonien    2 Pilzkolonien

 

b) Zeit 0: Entnahme von 100ml sauberes Wasser und Einschalten des DELPHIN (siehe Grafik 1)

    Schalen bei Raumtemperatur bebrütet:    kein Wachstum

    Schalen bei 37°C bebrütet:                       kein Wachstum

 

c) Zeit 15 Stunden: Abschalten des DELPHIN Apparates und Entnahme von 100ml Wasser mit Staubbelastung (siehe Grafik 1)

    Schalen bei Raumtemperatur bebrütet:   1950 Bakterien/ml     200 Pilzkolonien/ml

    Schalen bei 37°C bebrütet:                     1775 Bakterien/ml     keine Pilzkolonien

 

d) Bewertung der Belastung mit Mikroben in der Umgebungsluft durch offene Blutagarschalen und 6 Stunden Luftsedimentation in einem geschlossenen Raum, nach Einsatz des DELPHIN Gerätes. (siehe Grafik 2)

    Schalen bei Raumtemperatur bebrütet:   10 Bakterienkolonien    4 Pilzkolonien

    Schalen bei 37°C bebrütet:                      7 Bakterienkolonien     keine Pilzkolonien

 

Grafik 1: Auswertung der Belastung mit Mikroben im Wasser in Abhängigkeit der Anwendungszeit des DELPHIN Gerätes.

Untersuchung an der Universität in Brescia Italien

 

 

Grafik 2: Auswertung der Belastung mit Mikroben in der Umgebungsluft in Abhängigkeit der Anwendungszeit des DELPHIN Gerätes.

Untersuchung an der Universität von Brescia in Italien

 

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Mit Sicherheit erzielt das DELPHIN DP 2001 Gerät zur Luftreinigung einen guten Wirkungsgrad bei der Verringerung der Belastung mit Mikroben in geschlossenen Räumen; es erreicht eine Verminderung der Bakterienbelastung von 50-60% und 40-50% bei der Pilzbelastung (siehe Grafik 1 und 2). Dadurch erscheint das Gerät optimal einsetzbar im häuslichen Umfeld und am Arbeitsplatz, für Personen, die eine hohe Luftqualität benötigen. Und das nicht nur für Personen mit einem guten Gesundheitszustand, sondern auch mit Krankheitserscheinungen wie Staub? und Pollenallergien, Bronchitis allgemein und in Phasen der Rekonvaleszenz. Des weiteren empfiehlt sich der Einsatz in geschlossenen Räumen, in denen sich viele Menschen aufhalten, und die deswegen einen ständigen Luftaustausch benötigen, um die mikrobiologische Belastung der Luft so gering wie möglich zu halten.

Es empfiehlt sich auch, den Apparat, und vor allem den Wasserbehälter, gründlich mit oberflächenaktiven Reinigungsmitteln, die nicht ionisch und anionisch sind, zu reinigen oder vorsichtiges Reinigen mit in Wasser verdünnter Natronbleichlauge. Darüber hinaus ist es wichtig, das Wasser nach jedem Einsatz des Gerätes auszuwechseln.

 

Professor Adolfo Turano

Der DELPHIN im Test beim Chemielabor in Isny (Auszug)

Briefkopf des Chemisch Pharmazeutischen Laboratoriums in Isny

 

PROAIR GmbH
Leutkircher Straße 24
z. H. Herrn Grassinger

88316 Isny

Untersuchung Nr.: 1740 vom 6.12.1994

Begutachtung der Wirkungsweise des Luftwäschers Delphin

Aufgabenstellung:

- Beurteilung der Reinigungsleistung des Luftwäschers in bezug auf die Verringerung der Konzentration an Schimmelpilzsporen/Hefen in der Raumluft.

- Beurteilung der Reinigungsleistung beim Einsatz zur Reinigung von Matratzen.

Die Untersuchungen werden bei Familie Milz, Bottentann, Gemeinde Friesenhofen durchgeführt. Es handelt sich um ein Landwirtschaftliches Anwesen. Das Schlafzimmer liegt auf der Südseite im 1. Stock.

Ausstattung: Holzfußboden, Teppich, Doppelbett, Schrank, Kommode;

Probenahmetermin: 6.12.1994, 9.00 - 11.00 Uhr

Durchführung:

Messreihe 1)

Zur Bestimmung der Schimmelpilzsporen/Hefen wird der Luftkeimsammler RCS Plus der Firma Biotest mit den Indikatorstreifen für Schimmelpilze/Hefen Nr. HS 941200 eingesetzt.

Messbedingungen:

- Raumlufttemperatur 16,5 °C
- rel. Luftfeuchtigkeit 75 %
- Luftdruck 1028 mbar
- Die angesaugte Luftmenge beträgt jeweils 250 L,
- die Saugleistung 50 L pro Minute.
- Die Sammelstreifen werden bei 30 °C für mindestens drei Tage bebrütet.

Probenahmeplan:

A) Bestimmung der Schimmelpilze/Hefen - Konzentration in der Raumluft mittels Luftkeimsammler
B) Vergleichsmessung - Außenluft
C) Raumluftmessung nach Aufschütteln der Betten
D) Raumluftmessung nach Reinigung mit Luftwäscher Bed.: 2 m³ pro Minute, Dauer 15 Min.


Messreihe 2)

Zur Ermittlung der Reinigungsleistung im Rahmen der Matratzenreinigung werden Staubproben mit Hilfe von Filtertüchern sowie Wasserproben aus dem Luftwäscher entnommen.

Probenahme- Plan:

A) Saugprobe auf Filtertuch (drei Tücher hintereinander) von einer mit einem Bettuch bezogenen Matratze (Metzeler Rubex-Carat, ca. 8 Wochen alt)
B) Sauberes Filtertuch als Vergleich
C) Saugprobe auf Filtertuch von neuer Matratze ohne Bettuch
D1) Wasserprobe nach Matratzenreinigung (neue Matratze) - ca. zwei MinutenD2) Wasserprobe nach Matratzenreinigung - Federkern ungefähr 17 Jahre alt - ca. zwei Minuten
E) Saugprobe von alter Matratze auf Filtertuch
F) Saugprobe von Teppich auf Filtertuch - Nach Totalreinigung der neuen Matratze mit Delphin (Fläche ca. 0,5 m², Bearbeitungszeit ca. 10 Minuten)
G) Saugprobe auf Filtertuch
H) Saugprobe in Wasser

Staubproben werden auf Schimmelpilze/Hefen, Milben sowie auf Kot-Rückstände von Hausstaubmilben, Wasserproben nur auf Schimmelpilze bzw. Hefen untersucht.

 

Laboruntersuchungen
Die Bestimmung der Schimmelpilze/Hefen in Wasserproben wird in Anlehnung an 35 Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) durchgeführt.

Für den Nachweis von Hausstaubmilben wird jeweils ein Viertel der Staubtücher eingesetzt. Die darauf vorhandene Staubmenge wird abgetragen, in wenig NaC1 (0,9 %ig) suspendiert und mit 100-facher Vergrößerung mikroskopiert.

Eine Hälfte der Filtertücher wird auf Allergene (Kotpatikel von Hausstaubmilben) untersucht. Hierfür wird der in Apotheken erhältliche semiquantitative Akarex-Test (eine quantitative Methode liegt noch nicht vor) verwendet.

Die Bestimmung der Schimmelpilze und Hefen auf den Staubtüchern erfolgt nach 35 LMBG. Hierzu wird ein Viertel der Staubtücher eingesetzt, in geeignetes Nährmedium (Peptonwasser) eingebracht und nach Ansetzen einer Verdünnungsreihe die Schimmelpilze und Hefen quantitativ bestimmt. Ebenso wurde bei den wässrigen Proben verfahren.

Ergebnisse:

Messreihe 1)

Messung Nr.

Schimmelpilze und Hefen (KBE) pro m³ Luft

A

32

B

36

C

44

D

8


Messreihe 2)

 

Schimmelpilze/Hefen (KBE)

Messung

pro Filtertuch

pro 2 L Waschwasser

A

10800/110000

---

B

0

0

C

7200/110000

---

D1

---

50000/1000000

D2

---

30000/2000000

E

5400/90000

---

F

14400/1800000

---

G

180/3600

---

H

---

8000/4000


Hausstaubmilben und Allergene

Neben der Erfassung der Schimmelpilze und Hefen sollten die Filtertücher auch direkt auf das Vorhandensein von Milben bzw. Milbenallergenen überprüft werden.
Bei der mikroskopischen Untersuchung konnten jedoch nur in der Saugprobe A Milben (2 Individuen) erkannt werden. Ansonsten konnten auf den Filtertüchern keine Hausstaubmilben erkannt werden.

Mit Hilfe des Akarextestes sollten in den Staubproben auf den Filtertüchern Milbenallergene nachgewiesen werden.

In den Proben A, C und E konnten jedoch keine Milbenallergene nachgewiesen werden.

 

Zusammenfassung:

Mit Hilfe der Messreihe Nr. 1 soll die Fähigkeit des Luftwäschers überprüft werden, den menschlichen Organismus belastende Luftinhaltsstoffe, in diesem Fall Schimmelpilze und Hefen, aus der Raumluft zu entfernen.

Das Ergebnis der Messreihe zeigt deutlich eine starke Verringerung der Anzahl an Schimmelpilzsporen und Hefezellen in der Raumluft nach Inbetriebnahme des Luftwäschers. Während die Menge an KBE von 32 auf 44 nach dem Aufschütteln der Betten anstieg, konnte durch den Einsatz des Luftwäschers (Betriebsdauer ca. 15 Minuten) eine deutliche Verringerung auf 8 KBE pro m³ erreicht werden (KBE = Koloniebildende Einheiten).


Eine Vergleichsmessung, die durchgeführt wurde, um die Belastung der Außenluft durch Schimmelpilze und Hefen zu berücksichtigen zeigt, dass die Belastung im Wohnraum vergleichbar mit der der Außenluft ist. Dies stimmt mit Literaturangaben gut überein, die für die Monate November bis April von einer geringen Pilzsporenkonzentration in der Außenluft ausgehen. Sie liegt durchschnittlich bei 40 KBE/m³.

Lit.: K. Senkpiel, H. Ohgke, Beurteilung der Schimmelpilz-Sporenkonzentration in der Innenraumluft und ihre gesundheitlichen Auswirkungen, Gesundheits-Ingenieur 113 (1992) Heft 1

Damit wird durch den Luftwäscher DELPHIN schon nach kurzer Einsatzdauer nicht nur die durch das Bettenmachen erhöhte Menge an KBE von Schimmelpilzen und Hefen verringert, sondern diese weit unter die Keimbelastung der Außenluft gesenkt.

Messreihe Nr. 2 soll die Leistungsfähigkeit des Luftwäschers bezüglich der Reinigung von Matratzen überprüfen.

Wie die Messwerte auf S. Nr. 5 zeigen, lässt sich bereits nach nur kurzer Saugzeit (weniger als eine Minute) für die Messung A, C und E eine deutliche Belastung des Filtertuches mit Schimmelpilzsporen und Hefezellen dokumentieren. Die Zahlen liegen für Schimmelpilzsporen bei 0,5 bis 1,0 * 104 KBE und für Hefezellen bei 0,9 bis 1,1 * 105 KBE bezogen auf den Durchmesser des Filtertuches.

Eine Saugprobe über zwei Minuten liefert bei der Untersuchung des Wassers KBE- Werte für beide Matratzen von 3 bis 5 + 104 KBE für Schimmelpilze bzw. 1 bis 2 * 105 KBE für Hefen pro 2 L Waschwasser.

Nach einer gründlichen Reinigung der Matratze durch den Luftwäscher DELPHIN (Fläche ca. 0,5 m³, Bearbeitungszeit 10 Minuten) und anschließender Beprobung der gleichen Fläche unter vergleichbaren Bedingungen ergeben sich für Saugproben auf Filtertuch bzw. in Wasser deutlich niedrigere KBE und zwar auf Filtertuch 180 bzw. 3600 und in Wasser 8000 bzw. 4000 KBE pro 2 L Waschwasser für Schimmelpilze und Hefen.

Das Ergebnis der Messreihe zeigt deutlich eine starke Verringerung der Anzahl an Schimmelpilzsporen und Hefezellen in Saugproben nach gründlicher Matratzenreinigung und dokumentiert somit die hervorragende Eignung des Luftwäschers, Schimmelpilzsporen und Hefezellen, die sich in großer Zahl in Matratzen befinden, teilweise um Zehnerpotenzen zu verringern.

Mit Hilfe der geschilderten Versuchsdurchführung (Messreihe Nr. 2) gelang es jedoch nicht, einen Nachweis für die Verringerung der Anzahl von Hausstaubmilben bzw. für die Verringerung von Milbenallergenen beim Einsatz des Luftwäschers zur Reinigung von Matratzen zu führen. Hier sollte sowohl der Versuchsansatz als auch die quantitative Bestimmung entsprechend modifiziert werden.

 

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass in beiden Versuchsreihen nur auf Schimmelpilzsporen und Hefen untersucht wurde, nicht jedoch auf Bakterien. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, scheint sich der Luftwäscher auch für Bakterien gleichermaßen zu eignen. Dies müsste jedoch in einer separaten Versuchsreihe überprüft werden, da bei der hier durchgeführten Messreihe im Rahmen der Laboruntersuchungen selektiv auf Schimmelpilze und Hefen geprüft wurde und dabei die Entwicklung von Bakterien gehemmt wurde, so dass über letztere keine fundierte Aussage getroffen werden kann.


CHEMISCH-PHARMAZEUTISCHES
LABORATORIUM ISNY/ALLGÄU
Unterschrift unter der Prüfung des Delphin zur Luftreinigung durch das Chemisch Pharmazeutische Laboratorium in Isny

Untersuchung der Moskauer Medizinische Setschenow-Akademie

Deckblatt der Untersuchung des Delphin in Moskau an der Stetschenow Akademie

MINISTERIUM FÜR GESUNDHEITSWESEN UND MEDIZINISCHE INDUSTRIE

 

DER RUSSISCHEN FÖDERATION

 

DIE MOSKAUER MEDIZINISCHE SETSCHENOW- AKADEMIE

 


ABGESTIMMT
mit dem Direktor des Allrussischen wissenschaftlichen Forschungs Instituts für medizinische Technik B. 1. Leonow 21. Februar 1996

BESTÄTIGT vom Prorektor für wissenschaftliche Arbeit der Moskauer medizinischen Setschenow-Akademie
Professor S. W. Gratschow
21. Februar 1996

BERICHT

ÜBER WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNGSARBEIT

EXPERTENBEWERTUNG DER FÄHIGKEIT DES LUFTREINIGENDEN SYSTEMS

"DELPHIN", MIKROORGANISMEN AUS DER LUFT IN GESCHLOSSENEN

RÄUMEN ZU ENTFERNEN

(abschließend)

Leiter des Wissenschaftlichen Forschungslaboratoriums für biomedizinische Technologien Dalin M.W.

MOSKAU 1996

EINLEITUNG


Auf Antrag des Auftraggebers in Übereinstimmung mit dem technischen Auftrag, bestätigt vom Allrussischen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Medizinische Technik, wurde die Durchführung der Expertenbewertung der Fähigkeit des luftreinigenden Systems DELPHIN, Mikroorganismen aus der Luft in geschlossenen Räumen zu entfernen, geplant.

Die früher im Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Pulmonologie des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass dieses System Mikroteilchen in der Größenordnung von 5 Mikron zu 95 - 96 % aus der Raumluft entfernen kann und Pilzsporen, Asbestfasern, Blumenpollen, sowie Staubmilben, besonders Dermatophagoides, restlos einsaugt.

Nach Angaben des chemisch-pharmazeutischen Laboratoriums Isny/Allgäu kann DELPHIN bereits nach einem kurzen Einsatz in einem geschlossenen Raum die durch das Bettmachen zugenommene Anzahl der kolonienbildenden Einheiten von Schimmel- und Hefepilzen so verringern, dass sie unter dem Niveau der Mikrobenbelastung der Luft im Freien ist.

Die an der Russischen Staatlichen medizinischen Universität auf der Basis des klinischen Stadtkrankenhauses Nr. 64 durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass DELPHIN bereits nach 20 Minuten Arbeit die Gesamtkeimbelastung der Luft in geschlossenen Räumen der traumatologischen Abteilung bedeutend herabsetzte. Dabei verminderte sich die nach der Kochmethode zu bestimmende Anzahl der kolonienbildenden Einheiten der epidermalen Staphylokokken in der Luft von 12 auf 9, außerdem wurden Hefe- und Schimmelpilze entfernt und die Anzahl der kolonienbildenden Einheiten der gramnegativen Stäbchen von 2 auf 1 herabgesetzt.

Die erhaltenen positiven Ergebnisse dieser Untersuchungen sind unverkennbar, aber auf Grund dieser Angaben war es nicht möglich, im vollen Umfang technische Parameter der Reinigung und die Grenzen der effektiven Arbeit der Anlage zu bewerten. Von der Lösung dieser Frage hängt im wesentlichen die Einsatzausweitung dieser Anlage ab. Im Zusammenhang mit dem Obengesagten wurden folgende Aufgaben gestellt:

- Untersuchungen der Anlage DELPHIN unter den Bedingungen der
kontrollierten Versuche zur Luftreinigung durchzuführen, wobei die Luft von
Bakterienaerosolen in der Sollkonzentration bestäubt wird;
- kritische Werte der Luftbelastung festzustellen, bei denen die Anlage DELPHIN
imstande ist, die Luft effektiv zu reinigen;
- das optimale Arbeitsregime der Anlage zu bestimmen.

Die gestellten Aufgaben wurden dank der Ausnutzung von Zerstäubungskammern gelöst.

2.1. Untersuchungen des Wirkungsgrades der Luftreinigung beim niedrigen Luftkeimgehalt

Im Zusammenhang damit, dass die oben beschriebenen Versuche nicht erlaubten, die Leistungsgrenze der Anlage in Bezug auf die Elimination der Bakterienverunreinigungen festzustellen, hielten wir es für zweckmässig, den Luftkeimgehalt in der Zerstäubungskammer zu erhöhen.

Tabelle 1:

Konzentration der Mikroorganismen in der in die Anlage eintretenden und aus der Anlage austretende Luft bei der Bestäubung durch eine trockenen Biomasse

Zeitdauer der Probenahme in Min.

Konzentration der Mikrobenzellen in 1 Kubikmeter Luft

 

E.coli

C. scotti

S. epidermidis

 

Eingang

Ausgang

Eingang

Ausgang

Eingang

Ausgang

1

400 000

0

2 300 000

0

2 900 000

0

2

130 000

0

740 000

0

560 000

0

3

60 000

0

380 000

0

483 000

0

4

4 000

0

20 000

0

25 000

0

10

0

0

1 000

0

1 200

2000

Die angeführten Angaben zeigen, dass bei dem vorgegebenen Leistungsgrad alle Mikroorganismen von der Reinigungsanlage zurückgehalten werden. Es wurde festgestellt, dass der Arbeit der Anlage der Grad der Luftbelastung in der Kammer rapide abnimmt und nach Verlauf von 10 Minuten einen Wert erreicht, der die Empfindlichkeitsgrenze der Indikationsmethode unterschreitet.

2.2. Untersuchungen des Wirkungsgrades der Luftreinigung beim hohen Luftkeimgehalt

Tabelle 2:

Konzentration der Mikroorganismen in der Anlage eintretenden und aus der Anlage austretende Luft

Zeitdauer der Probenahme in Min.

Konzentration der lebensfähigen Zellen E. coli in 1 Kubikmeter Luft

 

Eingang

Ausgang

1

1200 000 000

0

2

1800 000 000

200 000

3

60 000 000

3 600 000

4

28 000 000

7 200 000

10

2 000 000

117 000 000

Diese Angaben zeigen, dass auch bei hohen Konzentrationen E. coli während der Arbeit der Reinigungsanlage die Konzentration der Mikroorganismen in der Zerstäubungskammer schnell abnimmt.
Aber man konnte bereits nach 2 Minuten in der aus der Anlage austretenden Luft lebensfähige Zellen E. coli feststellen.
Dadurch ist es möglich den Grenzwirkungsgrad der Anlage festzustellen und zu bewerten. Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass dieser Wert abhängig von der Durchlassdauer der belasteten Luft zunimmt. Dabei beträgt der Rückhaltegrad annähernd 99,9 %. Man kann also behaupten, dass die Anlage beim hohen Grad der Luftbelastung imstande ist, die Luft zu 98 % im Laufe von 10 Minuten zu reinigen, wonach der Wirkungsgrad der Reinigung rasch abnimmt.

SCHLUSSFOLGERUNG

Die durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass sich die Anlage DELPHIN als hoch effektiv bei der Elimination der Bakterienverunreinigung der Luft in geschlossenen Räumen ausgewiesen hat. Sie erlaubt, die Konzentration der Mikroorganismen zu 99 % zum Anfangswert herabzusetzen. Diese Kennziffer bleibt auch dann erhalten, wenn durch die Anlage die Luft mit hohem Keimgehalt durchgelassen wird.

Am effektivsten werden solche Mikroorganismen wie Pilze und Kolibakterien zurückgehalten. Etwas weniger effektiv werden Staphylokokken (S. epidermidis) zurückgehalten. Die hohe Effektivität der Reinigung ist durch konstruktive Besonderheiten der Anlage gesichert - Separation und Absorption der Mikroorganismen durch das flüssige Absorptionsmittel.

Es wurde festgestellt, dass die Effektivität der Reinigung von der Arbeitsdauer der Anlage abhängt, d.h. vom Volumen der durch die Anlage durchgelassenen Luft. Dabei wird der genannte Reinigungsgrad von der Geschwindigkeit der Ansammlung von Mikroorganismen im Absorber bestimmt.

Es wurde der Grenzwert der Verunreinigung des Absorbers durch die Bakterienmasse festgestellt, bei dem kein zu bestimmender Auswurf der Mikrobenzellen aus der Anlage zustande kommt. Dieser Wert betrug 2,4 x 106 kolonienbildende Einheiten Kolibakterium in 1 ml flüssigen Absorber. Die Überschreitung dieses Wertes fuhrt zur Herabsetzung des Wirkungsgrades der Luftreinigung. Die Schnelligkeit, mit weicher dieser "Limit"-Wert erreicht wird, hängt von der Dauer der ununterbrochenen Arbeit der Anlage und dem Grad der Keimbelastung der durch diese Anlage durchgelassenen Luft ab. Aus diesem Grunde ist die Ausnutzung der Anlage im zyklischen Betrieb möglich, wobei der Absorber periodisch ausgewechselt werden soll.

Es ist zu berücksichtigen, dass während des Funktionierens der Anlage DELPHIN die Bildung des Sekundäraerosols zustande kommt, deswegen ist es unzulässig, die Bearbeitung der Räume für unterschiedliche Zwecke in medizinischen Einrichtungen vorzunehmen, ohne vorher das Wasser in der Anlage auszuwechseln.

Der hohe Wirkungsgrad der Reinigung der Luft selbst beim hohen Luftkeimgehalt macht es möglich, den Einsatzbereich der Anlage auszuweiten, das betrifft sowohl Kuranstalten, als auch Betriebe für mikrobiologische Produktion, wo es unerlässlich ist, das herzustellende Produkt vor der Kontamination durch die fremde Bakterienflora zu schützen und andererseits die Dissemination der Luft in der Arbeitszone durch Mikroben-Produzenten nicht zuzulassen.

Vollzieher, der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter Krawzow E.G.

Beurteilungen in Verbraucher-Foren

DELPHIN im täglichen Test

Ein Labor-Test ist oft Theorie. In der Praxis sieht das Geteste meist anders aus.

 

Um den DELPHIN realistisch zu testen, empfehlen wir folgenden Testaufbau: Der Tester sollte den DELPHIN genau kennen und das Gerät in einer natürlichen Umgebung testen. Der DELPHIN ist auch ein Luftreinigungsgerät! Die Luftreinigung wird bei der Benutzung des DELPHINs automatisch mit durchgeführt. Beim DELPHIN wird nach jedem Gebrauch der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt. Sie haben immer ein sauberes, voll funktionsfähiges DELPHIN-Gerät.

Der beste Tester ist der Verbraucher. Lesen Sie dazu Test-Beurteilungen in unabhängigen Test-Verbraucherforen wie:

www.doyoo.de (http://www.dooyoo.de/staubsauger/delphin-staubsauger/Testberichte/)

www.testberichte.de (http://www.testberichte.de/r/produkt-meinung/delphin-dp-2002-19269-1.html)

www.ciao.de (http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Pro_Air_Delphin_DP_2002__542828)

 

Testen Sie selbst in Ihrem eigenen Zuhause!

Fordern Sie einen Gratis-Test an unter der kostenlosen Telefon-Nr.:
0800 - D E L P H I N (0800-3357446)

Die vielseitigen und genialen Einsatzmöglichkeiten verleiten gerne dazu, den DELPHIN auch als Staubsauger zu testen. Herkömmliche Staubsauger werden jedoch ganz anders verwendet bzw. getestet.

Im herkömmlichen Staubsauger hat Schmutz lange Zeit, um zu verkeimen und zu verschimmeln. Tote Fliegen und andere Insekten verwesen im Beutel oder in nachfolgenden Filtern. Dabei entstehen Schadstoffe, die es vorher nicht gab. Bei späteren Einsätzen können diese im Raum verteilt werden.

Verstopfte Filter und Beutel reduzieren die Saugleistung des Staubsaugers.